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FIFO-Methode (global) in Waltio: Funktionsweise und bewährte Praktiken

Heute aktualisiert

📝 Description

Spanien verwendet die FIFO-Methode (First In, First Out) zur Berechnung von Kryptowährungsgewinnen und -verlusten, d.h. Sie gelten als erste Ihre ältesten Vermögenswerte zu verkaufen. Erfahren Sie, wie die globale FIFO-Methode in Waltio funktioniert, warum es wichtig ist, Ihren Transaktionsverlauf zu vervollständigen, und wie Sie Abhebungen korrekt kategorisieren, um genaue Steuerberechnungen zu gewährleisten. In einigen Ländern, wie Spanien oder Belgien, berechnet Waltio Ihre Gewinne/Verluste nach der FIFO-Methode (First In, First Out).

Dieser Artikel erklärt, wie die globale FIFO-Methode in Waltio funktioniert und welche bewährten Praktiken angewendet werden sollten (zu kategorisierende Abhebungen, Einzahlungen...).

📂 I - Was ist FIFO?

👉 Grundsatz: Es wird davon ausgegangen, dass Sie zuerst die ältesten Kryptowährungen verkaufen.

👉 Folgerung: Bei jedem steuerpflichtigen Verkauf/Austausch entfernt Waltio aus Ihrem Bestand die ältesten Akquisitionen, dann die nächsten, bis die abgetretene Menge abgedeckt ist.

Es ist eine objektive und nachverfolgbare Regel, die es vermeidet, willkürlich entscheiden zu müssen, welche Kryptos Sie verkaufen.

💡 Die globale FIFO-Methode funktioniert wie eine einzelne Warteschlange:

Die ältesten Kryptowährungen (aller Konten) werden zuerst abgezogen.

Wenn ein Konto vergessen wird oder eine Transaktion falsch kategorisiert ist, kann Waltio glauben, dass Ihre "alten Tokens" nicht existieren → und fiktiv neuere Tokens verkaufen → das Ergebnis verfälschen.

Je vollständiger Ihr Verlauf ist, desto genauer spiegelt die globale FIFO-Methode die Realität wider!

📂 II - Wie Waltio Ihre Operationen liest und klassifiziert

Wenn Sie Ihre Daten importieren (API oder Dateien), rekonstruiert Waltio Ihre Chronologie:

  • Ihre Akquisitionen (Käufe, Einzahlungen, Belohnungen) und Ihre Abtretungen (Verkäufe, Zahlungen, Swaps) speisen eine einzelne chronologische Warteschlange.

  • Waltio versucht automatisch zu erkennen, dass eine Abhebung von einem Konto einer Einzahlung auf einem anderen entspricht (interne Überweisung).

  • 💡 Wenn ein Abgleich nicht möglich ist oder eine Inkonsistenz erkannt wird, werden Warnungen angezeigt, die ein manuelles Eingreifen erfordern.

  • Sie können einige Operationen labeln, um ihre Natur zu präzisieren (Zahlungen, Spenden, Gebühren, Staking). Das Labeling ist wesentlich für die korrekte steuerliche Interpretation.

📂 III - Zu kategorisierende Abhebungen: Warum und wie

Wenn eine Abhebung keine entsprechende Einzahlung hat (z. B. ein vergessenes Konto, eine Überweisung an ein nicht hinzugefügtes Wallet, ein Multi-Chain-Bridge), ist ein Label erforderlich, um zu verstehen, wofür diese Abhebung bestimmt war.

👉 Zuallererst: Stellen Sie sicher, dass Sie alle Plattformen/Wallets seit Ihrer ersten Transaktion importiert haben.

Wenn nach der Überprüfung keine entsprechende Einzahlung vorhanden ist: labeln Sie die Abhebung.

Übliche Labels:

  • Kontoüberweisung: echte interne Überweisung (verringert den sichtbaren Wert des Quellkontos, ist aber nicht steuerpflichtig).

  • Zahlung (Kauf von Ware/Service): verringert den Wert und ist in Ländern steuerpflichtig, in denen diese Operation als steuerpflichtige Abtretung betrachtet wird.

  • Swap (Krypto-zu-Krypto-Austausch): verringert den Wert des ausgehenden Tokens. Je nach Land kann der Austausch steuerpflichtig sein.

  • Gebühren: verringern den Wert, sind an sich nicht steuerpflichtig (werden aber in der Berechnung berücksichtigt).

  • Hack/Verlust, Spende, Staking/Sicherheit, Liquiditätszusatz, Liquidation, NFT, Sonstige Abhebung (falls erforderlich).

📌 Häufiger Fall: Wenn Sie einen Bridge haben, der nicht automatisch abgeglichen wurde, überprüfen Sie die Zieladresse und Zeitstempel. Wenn es wirklich eine interne Überweisung ist, verwenden Sie das Label Kontoüberweisung.

⚠️ Achtung: Wenn eine Abhebung nicht kategorisiert bleibt, kann Waltio sie als Zahlung interpretieren (und daher als steuerpflichtige Abtretung).

📂 IV - Konkrete Beispiele

🧩 Beispiel 1: Staking-Kryptos & FIFO?

  • Januar 2022: Sie kaufen 1 BTC und setzen ihn auf Staking.

  • März 2022: Sie kaufen einen weiteren BTC in Ihrem klassischen Wallet.

  • April 2022: Sie verkaufen 1 BTC.

👉 Bei FIFO spielt es keine Rolle, ob der erste BTC beim Staking ist oder nicht. Die Berechnung berücksichtigt nur die chronologische Reihenfolge der Akquisitionen:

Der BTC von Januar wird zuerst als verkauft betrachtet, auch wenn er beim Staking "gesperrt" ist, obwohl Sie einen später gekauften liquideren BTC haben.

Die FIFO-Methode berücksichtigt nicht, wo sich Ihre Kryptowährungen befinden oder wie sie verwendet werden. Sie berücksichtigt nur das Kaufdatum.

🧩 Beispiel 2: Vergessenes Konto, das FIFO verfälscht

  • 2019: Sie kaufen 0,5 BTC auf Exchange A (nie mit Waltio verbunden).

  • 2021: Sie kaufen 1 BTC auf Binance (verbunden mit Waltio).

  • 2023: Sie verkaufen 1 BTC.

👉 Wenn Exchange A nicht hinzugefügt ist, denkt Waltio, dass Ihr "erster" BTC der von 2021 ist.

Ergebnis: Die FIFO-Berechnung ist falsch, da der Kauf von 2019 (älter) unsichtbar ist.

Wenn Sie ein Konto oder Wallet vergessen, wird die globale FIFO-Methode verfälscht. Waltio wird glauben, dass Ihre ältesten Akquisitionen in Wirklichkeit neuere sind, was die steuerliche Berechnung stark verändern kann.

🧩 Beispiel 3: Intern nicht erkannte Überweisung

  • Sie heben 1 ETH von Kraken 2022 ab und zahlen es in Metamask ein.

  • Sie haben Metamask nicht hinzugefügt.

Die Abhebung von Kraken erscheint dann als steuerpflichtige Abtretung statt als einfache Überweisung, da Waltio die Einzahlung nicht identifizieren kann.

Bei der globalen FIFO-Methode wird jeder "Verlust" von Kryptos als Verkauf interpretiert, wenn die entsprechende Einzahlung nicht existiert. Deshalb müssen Sie immer alle Ihre Wallets/Exchanges hinzufügen und die zu kategorisierenden Abhebungen korrigieren.

Das Waltio-Team 💙

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